Pixelfans

30 Nov 2009

Ein Jahr Pixelfans - was hat sich verändert?

Es ist über ein Jahr her, das wir mit Pixelfans an den Start gingen. Carsten und ich hatten Lust mal ein paar Dinge auszuprobieren.

Neben einem alternativen Blogsystem war vor allem die Absicht über unsere Experimente rund um das Webdesign zu schreiben und diese im Blog auch gleich auszuprobieren. Auch das Blogdesign haben wir immer wieder verbessert. Ein Jahr später schauen wir noch einmal auf die Artikel und die Webentwicklung seither.

Transparenzeffekte

Unser erster Artikel beschäftigte sich mit den Transparenzeffekten. Die CSS3-Eigenschaft opacity hielten wir schon für gut verwendbar, da es es auch einen workaraund für den IE gibt. Mit CSS spart man sich viele Bilder und damit (unnötige) Requests.Ein Nachteil ist es aber, das damit alle Kindelemente die gleiche Transparenz erhalten. Darunter leidet u.a. auch die Lesbarkeit von Schriften.

Für das Design ist deshalb die Verwendung von rgba viel besser, da dieses auch von Opera seit Version 10 unterstützt wird. Man kann einfach Farbe und Transparenz definieren. Alles rund macht schließlich der Tipp von Eric Eggert.

Twitter und Flickr mit PHP

Die Nutzung der API‘s war Bestandteil mehrere Artikeln mit nutzbaren Beispielen. Wir halten seit PHP 5.2 das JSON-Format für gut verwendbar und verwenden jetzt eher eigene kleine Klassen für unsere Anwendungen, da wir ohnehin nur eine Handvoll von Funktionen benötigen.

@font-face

Bei pixelfans.de haben wir sofort auf @font-face gesetzt, was zunächst noch sehr experimentell war. Mittelerweile unterstützen es die meisten wichtigen Browser. Den größten Komfort bietet fontsquirrel mit vielen fertige einsetzbaren Sets. Mit dem (kommenden) Firefox kommt ein neues Fontformat.

Webstandardsmagazin

Der neue Stern am Magazinhimmel war uns zwei Artikel wert. Das Heft ist immer noch ein bisschen experimentell (eine Linkliste gehört einfach zum Artikel und nicht ins Netz), bietet aber viele Anregungen und ist jetzt (auch) Pflichtlektüre. Ein umfassender Artikel über SVG steht immer noch aus.

SVG

Viele Artikel (mehr als wir ursprünglich dachten) drehen sich um dieses Grafikformat. Die Unterstützung der Webbrowser wird immer besser und mit dem AmpleSDK und Googles svgweb kann es auch für Seiten eingesetzt werden, auf denen viele Nutzer mit dem IE vorbeikommen.

Von mit Javascript erzeugter SVG halte ich prinzipiell wenig. Was soll der Vorteil sein, die Grafik komplett mit Javascript zu erzeugen? DOM-Manipulation via Script macht da mehr Sinn, ohne Javascript sieht man wenigsten noch das Bild. Wir stellten ein Beispiel für ein valides xhtml-Dokument ohne Javascript  vor, dass zwei Vektorgrafiken inline einbettet und damit für IE und andere Browser Vektorgrafiken direkt in der Website ermöglicht..

Zum Geburtstag haben wir uns auch das nebenstehende Bild spendiert, was natürlich mit Inkscape entstanden ist.

geschrieben von Pawel


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